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<pre>Gegen den vom Punktgewinn in München erkennbar euphorisierten Aufsteiger mussten sich die Mainzer zunächst einmal vielmehr mit Haut und Haaren einer echten Übermacht erwehren.  <p> Die Mannschaft von Ralf Rangnick bewies jedoch Moral, versuchte auch daraufhin das Spiel noch zu drehen und erhöhte den Druck. Doch die Sachsen scheiterten gleich mehrmals an BVB-Keeper Roman Bürki.  <p>  „Wir bekommen sehr früh das Gegentor und die Augsburger rühren dann Beton an. Wir haben Augsburg unter Druck gesetzt, aber es war einfach unglaublich schwer, diese Abwehr zu durchbrechen.“ <p> Gladbach stellt aktuell mit 19 Toren die zweitbeste Offensive der Liga. <p>  Nachdem die beiden ersten Auswärtsspiele in dieser Spielzeit verloren gingen, war dies für die Nullfünfer das erste Erfolgserlebnis in der Fremde.  </pre>


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<pre>„Ich glaube, dass es richtig war, das System zu wechseln, weil wir aktuell die Spieler dazu haben und weil wir jetzt auch gut funktionieren. Man sieht auch, dass das Selbstvertrauen gibt“, stellte Weinzierl zufrieden fest. Und der Erfolg zurückkehrte.  <p> Nun wollen die Hauptstädter in Mainz nachlegen, um sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Gut möglich, dass Dardai wieder rotieren wird, wie er es auch schon in den vergangenen Spielen praktiziert hat. „Jedes Spiel ist anders und ich brauche auch frische Spieler.“  <p>  Die Gastgeber sind angesichts einen ähnlich zögerlichen Rückrundenstarts derweil bereits im Begriff, gedanklich von der Champions League Abschied zu nehmen: Innerhalb kürzester Zeit wurde das noch als erster Bayern-Jäger in die Winterpause gestartete Team ziemlich weit nach unten durchgereicht. <p> Während Hoffenheim gegen den amtierenden Meister Bayern München verlor, gingen die Freiburg gegen DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt als Verlierer vom Platz. Beide Spiele endeten mit 1:3, obwohl ein Punktgewinn in beiden Fällen keineswegs unmöglich gewesen wäre. <p>  Zwar läuft es beim FC Augsburg nun sportlich nahezu bestens, nun kommen allerdings teils gravierende Verletzungsprobleme hinzu.  </pre> 


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<pre> Somit kommen die Mainzer nach acht Spieltagen nur auf vier geschossene Tore — alle wurden von Spieltag 1 bis 3 erzielt.  <p> Erst vor wenigen Tagen bekamen die Leipziger Gäste zu spüren, dass das Kilometerfressen durchaus zu den entscheidenden Faktoren zu zählen ist; der 0:3-Untergang gegen den Hamburger SV war auch auf die mit Abstand schwächste Laufleistung der laufenden Spielzeit zurückzuführen.  <p>  Schließlich war der Ausgleich nur deshalb zustande gekommen, weil die Kugel bei einem Klärungsversuch von den Augsburgern wieder direkt bei den Schalkern gelandet war. <p>  Unter Berücksichtigung des stetigen Wechsels wäre im anstehenden Heimspiel nun eigentlich wieder eine Niederlage an der Reihe — und tatsächlich taten die Niedersachsen in den vergangenen Tagen alles dafür, um sich für einen Auswärtssieg in der Opel Arena in Stimmung zu bringen. <p>  Nachdem AndrÃ© Schubert mit den Borussen wunderbare zehn Ligaspiele in Serie ungeschlagen blieb, bekam der Trainer zuletzt in geballter Form die Schattenseiten seines Berufs zu spüren — drei Pflichtspielpleiten in Folge haben seinem Team mächtig zugesetzt.  </pre>


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<pre> Aus der höchsten Spielklasse steht erst ein Aufeinandertreffen zu Buche, jenes aus der Hinrunde, welches Leipzig daheim mit 6:0 gewann.  <p> Profitierte Mainz bereits bei den Siegen gegen Gladbach, Hannover und Hoffenheim davon, es zu einem günstigen Zeitpunkt mit fehlgestarteten Teams zu tun bekommen zu haben, ist nun auch der Termin für den Besuch in Leverkusen geradezu optimal gewählt — eine Tatsache, die das gute Ende für die 05er fast schon als vorgezeichnet erscheinen lässt.   <p> Diese Machtdemonstration hat im Nachhinein allerdings für beide Klubs einen zentralen Wendepunkt markiert: Während die Berliner seit jenem Debakel im heimischen Stadion ungeschlagen blieben, fuhr Gladbach seither nur noch zwei von 21 möglichen Punkten in der Fremde ein. <p>  Denn nach dem Premierentreffer von Bundesliga-Debütant Aaron Seydel (20) lagen die 05er nach 25 Minuten mit 1:0 in Front. In weiterer Folge vermochte Vedad Ibisevic (36./67.) die Partie mit seinen Bundesligatoren 99 und 100 aber doch noch zugunsten der Hauptstädter zu drehen.  <p> Beim erneuten Duell mit dem Pokal-Schreck dürfte den Werks-Kickern nun allerdings kaum ein zu großes Selbstbewusstsein zu schaffen machen: Zuletzt brachten schließlich zwei Liga-Pleiten in Folge die einzige nationale Zielstellung — den Wiedereinzug in die Königsklasse — in Gefahr.  </pre>


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<pre> Namentlich bei den beiden überraschenden Überfliegern aus Berlin und Hoffenheim hatten die Freiburger eine richtig gute Figur gemacht; sowohl im Olympiastadion als auch im Kraichgau stand der SC erst nach späten bzw. sogar ganz späten Gegentreffern als Verlierer fest.  <p> Wenn es ganz schlimm läuft, wird Schalke einen weiteren Offensivspieler vorgeben müssen. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Lage sich zumindest ein ganz klein wenig entspannt hatte. Schalke hat in den letzten beiden Partien erstmals in dieser Saison Punkte geholt und die direkten Abstiegsplätze verlassen.  <p>  War auf den stillschweigend ohnehin vorausgesetzten Kampf natürlich auch im zweiten Heimspiel der Saison verlass, hatte der rein spielerische Aspekt des Darmstädter Auftritts dagegen nur Ernüchterndes zu bieten: Angesichts einer Passquote, die noch nicht einmal die bemitleidenswerte Schwelle von 50% erreichte, wurde von den Gastgebern in Sachen Spielaufbau frühzeitig nur noch auf den langen Ball ins Nichts zurückgegriffen. <p>  Der SV Werder Bremen nun im Kampf um den Verbleib in der Bundesliga den zweiten Big Point hintereinander landen.  <p> Schon ein neuerliches Unentschieden in Gladbach könnte deshalb dazu führen, dass die TSG das oberste Tabellendrittel verlassen muss — und spätestens dann würde wohl nur noch die Konkurrenz aus Köln, Frankfurt und Berlin mit dem Gütesiegel „Überraschungsmannschaft“ geadelt.  </pre>


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